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… finden Sie Aktuelles von Ernährungsberatung & Vegikochkurse Béatrice Chiari, Informatives zu Themen der Ernährung und Gesundheit sowie Geschichten und Gedanken rund um verbindende Momente beim Kochen, Essen und Geniessen … 

 
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Löwenzahn-Kaffee / Erfahrungsbericht

Was soll bitte schön an Löwenzahn kaffeeartig sein? Ja gut, die Bitterstoffe – aber sonst? Duft, Röstung, Farbe … ? In meiner Wahrnehmung ganz anders. Bis jetzt habe ich Löwenzahn nur als Kraut oder Wurzel gekannt und sie gezielt zur Leberstärkung, Entgiftung und Anregung der Verdauung eingesetzt.

Aber gut, das neue Produkt “Löwenzahnwurzelkaffee” machte mich neugierig, landete im Einkaufskorb und wurde eines nachmittags gebraut. 

Der Duft überrascht schon beim Öffnen der Dose – Röstaromen machen sich bemerkbar und die Wurzelstücke sind von einem dunklen Kaffeebraun. Beim Kochen riecht das Gebräu schon ziemlich nach Kaffee, ob man’s glaubt oder nicht. Und den ersten Schluck kann ich nur als Überraschung beschreiben!

Denn der Wurzelkaffe schmeckt nach einem leicht gerösteten Kaffee, nicht nach einem cremigen Espresso, eher immerhin nach Filterkaffee. Wobei ich einen solchen ja selten trinke, weil er mir nicht schmeckt. Ganz anders beim Löwenzahn-Kaffee: Bitter, kräftig und aromatisch kann er es durchaus mit einem Dinkelkaffee aufnehmen. Mir schmeckt er viel besser, weil der Geschmack so rein ist. Wow, was eine tolle Entdeckung!

Rezept: 1-2 TL geröstete Löwenzahnwurzel kräftig mit Wasser aufkochen, 3 Minuten ziehen lassen, abseihen und als Espresso oder mit geschäumter Hafer- oder Sojamilch geniessen!

Löwenzahnwurzel: Die Bitterstoffe regen die Leber, Verdauungssäfte und somit Entgiftung und Verdauung an. Ganz nebenbei machen Bitterstoffe wach, was ideal ist für Menschen, die ein Nachmittagstief haben: Wird er um 15/16 Uhr getrunken, gibt er nochmals kräftig Energie für den Rest des Tages, jedoch ohne aufzuregen, wie das bei Koffein der Fall sein kann. Wunderbar auch für koffeinfreie Tage oder als Vorbereitung aufs Kaffee-Fasten.

- August 2016 -



Kurkuma-Heissgetränk "golden milk" – vegan

Sonntags-Rezept: Diese vegane Kurkuma-”milch” wärmt deine Mitte, stärkt so die Verdauungsorgane und ist erst noch lecker!

Kurkuma-Heissgetränk “golden milk”, 2 Tassen

  • 2 Tassen Pflanzenmilch (Hafer-, Reis- oder Sojamilch)
  • 1 TL Kurkuma/Gelbwurz
  • 1 cm frischer Ingwer gerieben
  • ½ TL Zimt gemahlen
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer gemahlen
  • ½ TL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft (nur bei Sojamilch)
  • 1 TL Kokosöl kaltgepresst

Zubereitung

Kurkuma unter Erhitzen mit 1 EL Wasser zu einer cremigen Paste verrühren, mit den restlichen Zutaten mit einem Schwingbesen erhitzen und aufschäumen. Warm geniessen... einen schönen Sonntagnachmittag!

Ernährungsinfo_Kurkuma, ein Ingwergewächs, stärkt durch seine gelbe Farbe unsere Mitte – Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle. Der Inhaltsstoff Curcumin regt die Verdauung an, wirkt entgiftend und zellschützend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die wärmende Wirkung tut insbesondere in der kalten Jahreszeit gut, stärkt aber auch im Sommer das Immunsystem!

Neue Schulungsküche für «vegikochkurse.ch»

Ab September 2019 werden wir mit vegikochkurse.ch & vegankochkurse.ch in einer neuen Schulungsküche unsere Kurse durchführen. Die grosse Küche mit Kochinseln für 12-16 Teilnehmende befindet sich im Quartier Zürich-Wipkingen und liegt gut erreichbar in der Nähe des Bahnhofs und von Tram/Busstationen. Fotos mit Einblick in die Kursküche folgen ab Ende September.
Adresse: Nordstrasse 201 – 8037 Zürich

Randen-Carpaccio als Video

Yey – „unser“ Randen-Ziegenfrischkäse-Carpaccio hat es bis in mehrere Foodblogs geschafft. Für den Blog einer Kollegin (Petra von www.food-movement.ch) wurde sogar ein Kurzvideo gedreht. Das finden wir natürlich ganz cool! Im Kochkurs haben wir die Scheiben allerdings „carpaccioartig“ fein gehobelt. Doch schaut selbst wie einfach die Zubereitung und wie schön der Clip geworden ist. Vielen Dank an Petra und an Cathrin Michael (www.cathrinmichael.com)

smells are …

"Smells are our oldest memories … the wood that our forefathers made fires with, when they sheltered in caves … – it must have smelled just the same as firewood does today. We don’t know what they thought, but we know what their wood smelled like."

Italian shoes – by H. Mankell



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