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Der "Brusttee"

Fast vergessen ist es, dieses uralte Rezept gegen Husten und zur Schleimlösung. Und gerade jetzt so wertvoll! 

... eine Erinnerung an meine Lehrzeit in der Apotheke, als ich diese Mischung zur Winterzeit gefühlte tausend Mal gemischt habe. Sie riecht und schmeckt einfach wunderbar…

Brusttee / 100 g

  • 10 g Malvenblüten / Schleimlösung
  • 10 g Königskerzenblüten / Schleimlösung
  • 20 g Eibischblätter / Schleimlösung
  • 20 g Eibischwurzel / Schleimlösung
  • 10 g Thymian / gegen Husten
  • 25 g Süssholzwurzel /gegen Husten
  •    5g Anis, zerstossen /gegen Husten
Zur Befeuchtung und Stärkung der ganzen Schleimhaut kann die Mischung auch ohne Thymian, Süssholz und Anis verwendet werden. Besonders heilsam bei wiederkehrenden Schleimhaut-Themen wie:
  • Halsschmerzen, entzündlich
  • Mundschleimhaut-Entzündung
  • Reizdarm, Darmschleimhautentzündungen

Malve, Königskerze und Eibisch sind schleimhaltige Pflanzen und wirken darum schleimlösend. Die richtige Zubereitung ist aber entscheidend, damit der Schleim seine Wirkung entfalten kann:

Zubereitung

Pro Tasse 1 TL Brusttee mit kaltem Wasser ansetzen und ca. 1 Stunde stehen lassen. (So wird der Schleim entzogen, besser als mit heissem Wasser) Bei Entzündungen kalt trinken oder damit spülen, bei Erkältungen heiss aufgiessen und trinken.

… auch vorbeugend ist dieser Heilkräutertee wunderbar!

Die Mischung kann in Apotheken, die noch Heilkräuter führen, zusammengestellt werden.

Golden Kurkuma-Ingwer-Drink

... ein Heissgetränk, wie man es an feucht-kalten Regen- oder Schneetagen gerne mag. Bei Halsweh oder einer kommenden Erkältung wirkt es Wunder!

Zutaten für 1 Tasse: Je 1 cm Ingwer und frische Kurkumawurzel, eine halbe Bio-Zitrone und je nachdem ein Teelöffel Honig oder Agavendicksaft.
Zubereitung: Wasser aufkochen, die Wurzeln mit einer ganz feinen Reibe in die Tasse reiben, Zitrone hineinpressen und süssen. Wer möchte, lässt die ausgepresste Zitrone für etwas Bitterstoffe gleich mit in der Tasse – herrlich!

Empfehlung: Möglichst warm in eine Decke eingewickelt geniessen :-)

Löwenzahn-Kaffee / Erfahrungsbericht

Was soll bitte schön an Löwenzahn kaffeeartig sein? Ja gut, die Bitterstoffe – aber sonst? Duft, Röstung, Farbe … ? In meiner Wahrnehmung ganz anders. Bis jetzt habe ich Löwenzahn nur als Kraut oder Wurzel gekannt und sie gezielt zur Leberstärkung, Entgiftung und Anregung der Verdauung eingesetzt.

Aber gut, das neue Produkt “Löwenzahnwurzelkaffee” machte mich neugierig, landete im Einkaufskorb und wurde eines nachmittags gebraut. 

Der Duft überrascht schon beim Öffnen der Dose – Röstaromen machen sich bemerkbar und die Wurzelstücke sind von einem dunklen Kaffeebraun. Beim Kochen riecht das Gebräu schon ziemlich nach Kaffee, ob man’s glaubt oder nicht. Und den ersten Schluck kann ich nur als Überraschung beschreiben!

Denn der Wurzelkaffe schmeckt nach einem leicht gerösteten Kaffee, nicht nach einem cremigen Espresso, eher immerhin nach Filterkaffee. Wobei ich einen solchen ja selten trinke, weil er mir nicht schmeckt. Ganz anders beim Löwenzahn-Kaffee: Bitter, kräftig und aromatisch kann er es durchaus mit einem Dinkelkaffee aufnehmen. Mir schmeckt er viel besser, weil der Geschmack so rein ist. Wow, was eine tolle Entdeckung!

Rezept: 1-2 TL geröstete Löwenzahnwurzel kräftig mit Wasser aufkochen, 3 Minuten ziehen lassen, abseihen und als Espresso oder mit geschäumter Hafer- oder Sojamilch geniessen!

Löwenzahnwurzel: Die Bitterstoffe regen die Leber, Verdauungssäfte und somit Entgiftung und Verdauung an. Ganz nebenbei machen Bitterstoffe wach, was ideal ist für Menschen, die ein Nachmittagstief haben: Wird er um 15/16 Uhr getrunken, gibt er nochmals kräftig Energie für den Rest des Tages, jedoch ohne aufzuregen, wie das bei Koffein der Fall sein kann. Wunderbar auch für koffeinfreie Tage oder als Vorbereitung aufs Kaffee-Fasten.

- August 2016 -



Kurkuma-Heissgetränk "golden milk" – vegan

Sonntags-Rezept: Diese vegane Kurkuma-”milch” wärmt deine Mitte, stärkt so die Verdauungsorgane und ist erst noch lecker!

Kurkuma-Heissgetränk “golden milk”, 2 Tassen

  • 2 Tassen Pflanzenmilch (Hafer-, Reis- oder Sojamilch)
  • 1 TL Kurkuma/Gelbwurz
  • 1 cm frischer Ingwer gerieben
  • ½ TL Zimt gemahlen
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer gemahlen
  • ½ TL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft (nur bei Sojamilch)
  • 1 TL Kokosöl kaltgepresst

Zubereitung

Kurkuma unter Erhitzen mit 1 EL Wasser zu einer cremigen Paste verrühren, mit den restlichen Zutaten mit einem Schwingbesen erhitzen und aufschäumen. Warm geniessen... einen schönen Sonntagnachmittag!

Ernährungsinfo_Kurkuma, ein Ingwergewächs, stärkt durch seine gelbe Farbe unsere Mitte – Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle. Der Inhaltsstoff Curcumin regt die Verdauung an, wirkt entgiftend und zellschützend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die wärmende Wirkung tut insbesondere in der kalten Jahreszeit gut, stärkt aber auch im Sommer das Immunsystem!

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