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… finden Sie Aktuelles von Ernährungsberatung & Vegikochkurse Béatrice Chiari, Informatives zu Themen der Ernährung und Gesundheit sowie Geschichten und Gedanken rund um verbindende Momente beim Kochen, Essen und Geniessen … 

 
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Homemade Ghee

Ein guter Tag, um Ghee / geklärte Butter zuzubereiten. Die Butter wird während ca. 10 Minuten unter angeregtem Köcheln erhitzt (Stufe 7 von 9). Wenn es beginnt, leicht nussig zu riechen, mag ich es – das ist das Zeichen, dass das Ghee bald fertig ist.

Der weisse Schaum ist das Eiweiss,  welches ausfällt und beim Abgiessen in ein Gazetuch zurückbleibt. In den hitzeresistenten Topf gelangt nur das reine Butterfett, das fest wird und ungekühlt viele Wochen hält. Achtung heiss: Bitte verwende nur Trichter aus Edelstahl!

Ich verarbeite 200 g auf's Mal, weil es gut in den Steingut-Topf passt. Ghee kann sehr hoch erhitzt werden ohne dass sich die Fettsäuren zum Nachteil verändern. Im Ayurveda wird Ghee eine aufbauende und wärmende Wirkung nachgesagt. 

--> Rezept

Es ist nicht das Fleisch...

... das vermisst wird! Immer wieder lese ich, wie unverständlich es für Fleischesser*innen ist, dass es pflanzliche Ersatzprodukte für Fleisch gibt... warum auch etwas imitieren, was man ja nicht mehr essen wolle...? Dazu ein kleiner Gedankenanstoss:

FÜR DIE MEISTEN MENSCHEN, DIE KEINE TIERE MEHR ESSEN MÖCHTEN, IST ES AUS MEINER ERFAHRUNG NICHT DAS FLEISCH, das ersetzt werden soll! Nein – es ist (nebst einer Eiweissquelle die wir brauchen) der "würzige Geschmack", auch UMAMI genannt, nach dem wir Menschen auf der Suche sind – weil es uns schmeckt. Umami wird auch die fünfte Geschmacksrichtung genannt und bedeutet würzig oder lecker. Wikipedia sagt: Umami wird durch die Aminosäure Glutamat vermittelt, welche vor allem in proteinreichen Nahrungsmitteln vorkommt, Fleisch, Fisch und Käse, besonders Parmesan...

Nebst süss, sauer, salzig und bitter braucht auch die pflanzliche Küche diese Würze, sonst fehlt einfach das gewisse Etwas. Fleischersatzprodukte bringen diesen Umami-Geschmack oft mit. Für viele sind sie praktisch, weil sie (wie Fleisch auch) einfach und schnell gebraten werden können. Trotzdem motiviere ich immer, solche Bratlinge selbst zuzubereiten. Umami kommt nicht nur in tierischen Lebensmitteln vor. Mit folgenden Zutaten bringen wir Würze in die pflanzliche und vegetarische Küche:
  • Sojasauce und Misopaste (fermentierte Sojabohnen)
  • Räuchersalz und geräuchertes Chili- und Paprikapulver
  • Hefeflocken/Nährhefe, Gemüse-Bouillon
  • Knoblauch
  • Algen, getrocknete Pilze (Shitake), Dörrtomaten
  • Parmesan, Gruyère und andere Hartkäse
Besonders passend in
Bratlingen, Saucen, Dips und Marinaden, z.B. für Tofu

Mango-Lassi – denn jetzt ist Mango-Zeit!

Zum Thema "Wohlfühlessen" gehören auch Wohlfühlgetränke. Dieses hier ist wieder ein Lieblingsrezept, weil's schnell gemacht ist und einfach nur super schmeckt! Ob mit oder ohne Ingwer, ob mit griechischem Joghurt oder Sojajoghurt, Hauptsache die verwendeten Mangos sind reif! Und genau jetzt ist unsere Lieblingszeit – dann wenn die Mangos reif sind...

Zutaten für 2 Personen
1 reife Mango, geschält und Fruchtfleisch vom Kern geschnitten
1 kl. Becher Joghurt (pflanzliches oder aus Kuhmilch, griechisches ist rahmiger)
1-2 dl Wasser (je nachdem wie flüssig du es magst, pflanzliches Joghurt ist z.B. flüssiger als griechisches)
1 Stk. Ingwer
2 Messerspitzen Kardamompulver
1 Stk. Zitrone ausgepresst oder inkl. Fruchtfleisch

Alles zusammen im (Hochleistung)-Mixer schaumig mixen, kühl geniessen.

Kleiner Tipp
: Es gibt Geschäfte, die Fair-Trade-Mangos direkt aus Afrika oder Sri Lanka importieren und bei denen man gleich ein paar Kilos bestellen kann. Die Mangos kann man langsam bei sich zuhause, z.B. im Keller nachreifen lassen – herrlich, lohnt sich!

Jetzt brauchen wir Wohlfühlessen!

Vielleicht findest du die Zeit im Moment grad ein bisschen ermüdend... oder dir gehen die Ideen für ein schnelles Abendessen aus, das allen schmeckt? Oder ganz einfach; du magst "Wohlfühlfood" genauso wie ich! Aber eigentlich braucht es keinen Grund, um sich ein Blumenkohl-Korma zu gönnen... 

Wikipedia sagt: "Korma ist ein Gericht, das aus Südasien oder Zentralasien stammt und mit Joghurt, Sahne, Nuss- und Samenpasten oder Kokosmilch zubereitet werden kann. Es ist eine Art Curry." ... genau!


Zutaten Blumenkohl-Korma vegi-vegan (heisst, beides ist möglich)

Gemüse: Blumenkohl, Kartoffeln, Zwiebel, Knoblauchzehen, Ingwer, grüne Chilies
Fette, Gewürze: Kokosöl/Ghee, Fenchel-, Kardamom- und Koriandersamen, Zimtstange, Lorbeer- und Curryblätter (optional), ev. Chiliflocken, Kurkuma gemahlen, Garam-Masala-Mischung, Meersalz, Mohnsamen
Sonstiges: Tomaten (Büchse oder frische reife), Kokosmilch, griechisches (Rahm)-Joghurt, Soja- oder Kokosjoghurt, Cashews, Koriander, Limette oder Zitrone

Hier findest du das ausführliche Rezept --> Guten Appetit!

Trotz der zahlreichen Zutaten ist dieses Gericht tatsächlich in 35 Minuten zubereitet – höchstens 40 Minuten, versprochen, sofern die Zutaten vorhanden sind. Dazu braucht es nichts weiter, wer mag kann sich noch etwas Basmati oder ein Fladenbrot dazumachen.

Wind in den Haaren ...

... im Meeresrauschen, in den Wellen, Kiefern und mit den Vögeln, ihren Flügeln – rauschend, pfeifend, kühlend auf der Haut – und in den Haaren sowieso.

... am Meer, 2015

Wildkräutersuppe – reinigend im Frühjahr

Diese Suppe steckt voller Mineralstoffe, Chlorophyll (Blattgrün) und entschlackender Energie, denn sie wird aus frisch gesammelten Frühlings- und Wildkräutern zubereitet. Diese enthalten besonders im Frühjahr einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Calcium uvm. Mineralstoffe wirken in unserem Körper basisch und haben die Fähigkeit, Säuren zu neutralisieren. Der Effekt ist spürbar als Energieschub. Daher kann diese Suppe gerne öfters gegessen werden, ideal auch während eines Entlastungstages oder einer Frühjahrskur.

Zutaten für 4 Personen:

4 Handvoll Frühlings/Wildkräuter: Brennesselblätter, Bärlauch, Löwenzahnblätter, Giersch, Schnittmangold u.a., 3 Frühlingszwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Ghee oder Olivenöl, 1 Liter    Gemüsebouillon, 0.5 dl Rahm, etwas Muskatnuss, Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

2 EL essbare Blüten, ungespritzt: Gundermann, Veilchen, zerpflückte Huflattich- und Löwenzahnblüten, Ringelblumen, Gänseblümchen, Blüten von Schnittlauch, Rosmarin, Basilikum...

Zubereitung siehe Rezept --> 

Glück

Glück kann man nicht kaufen. 

Aber Tee – und das ist in etwa das Gleiche.

Zitat: Hayley Gosling von "thewindowcoffee"

Heute einen Entlastungstag einschalten!

Für alle, die nicht unbedingt fasten, aber dennoch etwas leichter essen möchten, ist ein Entlastungstag genau das Richtige. Es ist sozusagen ein Fastentag für Einsteiger und ein idealer Einstieg in eine Fastenwoche oder Frühlingskur.

Fast alles, was wir kurzzeitig weglassen, ist eine Entlastung für den Körper
  • Genussmittel wie Koffein, Nikotin, Alkohol und Zucker bzw. Süsses
  • Weizenprodukte und tierisches Eiweiss und Fett in Milchprodukten und Fleisch
  • Feste Nahrung
Wie streng wir einen (oder mehrere) Entlastungstag(e) gestalten ist individuell und soll gerade in dieser emotional eher anstrengenden Zeit mit viel Eigenliebe geschehen!
Fragen Sie sich z.B. was Sie ohne Widerstand weglassen können, ob der Tag ganz ohne feste Nahrung oder einfach mit sehr leichten Mahlzeiten sein soll. Möchten Sie erst einmal nur Kaffee-Fasten oder – falls Sie grad in Stimmung und energiegeladen sind – diesen Tag als Einstieg in eine 3-10 tägige Frühlingskur nutzen? Ganz egal, wofür Sie sich entscheiden, tun Sie es mit Freude am Verzicht und nicht weil Sie meinen, es müsse so sein. Dann vertragen wir solche Entlastungstage auch mental sehr gut.

Vorbereitung und Umsetzung eines angenehmen (nicht strengen) Entlastungstages in 10 Schritten
  1. Am Vortag eine einfache, pürierte Gemüsesuppe auf Basis einer Gemüsebouillon vorbereiten (p.P. und Tag ca. 1 Liter)
  2. Basenpulver und Mineralstoff-Komplex, Chlorella-Algentabl. oder Süssgräserpulver bereithalten
    • Mineralien und Blattgrün binden gelöste Säuren und Giftstoffe (die Kopfschmerzen auslösen können)
  3. Frisch gepresste Gemüse-Fruchtsäfte (mind. 2/3 Gemüseanteil) und Kräutertee einkaufen (z.B. Verveine, Schafgarbe, Fenchel, Erkältungstee...) oder den Entsafter >> wieder mal hervornehmen ;-)
  4. Am Vorabend nur Gemüsesuppe essen (nicht trinken), langsam und genussvoll (man darf satt sein, daher auch die pürierte Version, welche nicht zu dünn sein soll)
  5. Am Morgen als erstes einen warmen Kräutertee oder abgekochtes Wasser mit Zitronensaft trinken
    • bei Kopfschmerzen oder Unwohlsein bereits jetzt ein Basenwasser und Chlorella/Süssgräser zu sich nehmen!
  6. Sport oder Spaziergang machen
  7. Frisch gepressten Gemüse-Fruchtsaft langsam trinken, total ca. 5 dl/Tag
  8. Dazwischen warmen Tee, Wasser und Basenwasser trinken, total ca. 2 Liter/Tag
  9. Zum Mittag- und zum Abendessen Suppe essen, total ca. 1 Liter /Tag
  10. Vor dem Schlafengehen 1 kleines Glas Basenwasser (1 Messerspitze Pulver) oder  Mineralstoff-Komplex
Die viele Flüssigkeit (je nach Gewicht und Grösse der Person 3-5 Liter) und Mineralstoffe sind das Ah und Oh, damit der Tag gelingt. Es können gut 2-3 Entlastungstage gemacht werden. Danach ganz flüssig fasten oder momentan fast besser in eine Frühlingskur überwechseln, damit wieder Proteine und Fette hinzukommen.

2-3 Tage im Voraus —> empfehlenswert, weil es dann leichter ist
  • Kaffeekonsum reduzieren und langsam weglassen (Kaffee-Entzug mit Kopfschmerzen und Unwohlsein vorbeugen)
    • z.B. mit Matcha-Grüntee, Löwenzahn- oder Lupinenkaffee ersetzen
    • Mineralstoffe einnehmen!
  • Tierische Lebensmittel reduzieren, weglassen (mit pflanzlichem Eiweiss ersetzen)
  • Süsses und Brot reduzieren
Weitere Beiträge im Blog
Eine Wildkräutersuppe ist sehr mineralstoffreich >> 

Der Kurkuma-Ingwer-Drink sehr reinigend >>
Erfahrungsbericht Löwenzahnkaffee >>

Meal-Prep – warum gerade jetzt?

Meal-Prep (von meal preparations/Vorkochen) ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Dabei werden ganze Gerichte oder auch Teile davon vorgekocht, oft gleich für die ganze Woche. (Was ich nur empfehle, wenn das Gemüse jeweils frisch zubereitet wird). Wer einen stressigen Berufsalltag hat, keine (gute) Kantine über Mittag oder sich einfach sein Lieblingsessen mitnehmen möchte, ist begeistert davon. 

Gerade jetzt zur "Corona-Zeit", wo wir vermehrt zu Hause sind, könnte "Meal-Prep" die Rettung sein. Wer steht schon gerne drei mal täglich in der Küche, und das momentan 7 Tage die Woche? Und Nudeln und Pizza soll es am liebsten auch nicht jeden Tag geben... Denn gerade jetzt ist eine ausgewogene und gesunde, weil vitalstoffreiche Ernährung umso wichtiger. Und so erleichtert "Meal-Prep" den Alltag in jeder Hinsicht, macht alle zufrieden, man nascht weniger zwischendurch, weil sättigende Mahlzeiten entstehen!

Ich empfehle, für höchstens 3-4 Tage vorzukochen und auch nur Teile davon, einerseits weil wir ja möglichst vitalstoffreiche, frische Nahrung möchten und andererseits weil gerade Eiweissquellen nicht viel länger haltbar sind. Zudem kochen wir meistens zuviel, haben nicht immer gleich grossen Hunger und so könnte man noch einen "Restentag" einplanen, was foodwaste verhindert. Allenfalls gibt es noch einen Suppentag. Das tut auch unserer Linie gut ;-)


Tipps für die Umsetzung

  1. 2x pro Woche fixe Stunden einplanen, ca. 2 Std./Mal – und ja, man steht dafür in der Küche und am Herd ;-)
  2. Vorbereitungen – sind wichtig, damit alle auf ihre Kosten kommen, falls für mehrere Personen gekocht wird: Lieblingsrezepte zusammensuchen, groben Menuplan für 3-4 Tage erstellen, Einkaufsliste schreiben (oder umgekehrt --> was hat man noch Frisches zuhause oder was muss vom Notvorrat aufgebraucht werden?), gute Mise-en-place machen (Zutaten bereitstellen)
  3. Kinder miteinbeziehen, egal welchen Alters...
  4. Ausgewogene Menus gestalten: Eiweissquellen miteinbeziehen (Hülsenfrüchte, Tofu, Nüsse, Kerne, Samen, Sprossen, Eier, Käse, Quark...), hochwertige und sättigende Kohlenhydrate (Kartoffeln, Wurzelgemüse, Reis, Hirse, Quinoa, Haferflocken, Buchweizen, Polenta, Marroni/Kastanien...), an hochwertige Fette denken, denn diese machen lange satt (kaltgepresste Öle, Kokosöl, Nüsse, Kerne und Samen, Nussmuse, Oliven...) 
  5. Gemüse täglich frisch zubereiten, damit die Vitamine erhalten bleiben. (Ausnahmen: Gemüsesuppen oder Resten, welche für einen Salat weiterverwendet werden)


Vorschläge für "Meal-Prep-Gerichte", vegi-vegan
, Mengenangaben und Beilagen individuell, ohne Frühstück, Gemüse zusätzlich frisch kochen.

  • Kichererbsen vorkochen für --> in Gemüse oder Salat mischen, ein Curry, Hummus ... / Aufbewahrung: Ungewürzt, ohne Öl in einem Behälter mit Wasser im Kühlschrank. Vor der Verwendung nochmals gut abspülen, hält 4 Tage wenn tägl. das Wasser gewechselt wird.
  • Hirse vorkochen für --> Couscous, Müesli, Salat, Burger, in die Suppe mischen / Aufbewahrung: Für Müesli vor dem Würzen auf die Seite stellen, für Salat bereits mit Dressing anmachen usw.
  • Rotes Linsen-Dhal zubereiten --> zu einem Curry, Gemüse oder Salat, für einen Aufstrich (pürieren und würzen) ...
  • Kernenmischung und Nüsse rösten --> ideal über Salate und Gemüse, Nüsse zum Knabbern oder einen Gemüse-Nussaufstrich zubereiten
  • Salatsauce für mehrere Male zubereiten, 5 dl sind schnell aufgebraucht (Olivenöl, Balsamico, Sojasauce, Paprikapulver, Currypulver...)
  • Gesunde Desserts zubereiten, so kommt viel weniger Gluscht auf Knabbereien und Zucker auf --> Fruchtsalat, Kuchen mit weniger Zucker backen (geht super!), Rohkostkuchen oder Chia-Puddings ...

Weitere Rezepte -->

Mit der Ernährung haben wir 3x täglich die Möglichkeit, uns etwas Gutes zu tun. Ich wünsche allen gute Gesundheit und viel Freude beim Zubereiten von gesunden Menus. 

Immunsystem stärken N° 1

Wo beginnen? Unser Immunsystem ist zwar von vielen Faktoren abhängig, die Ernährung ist jedoch immer die Basis. Wenn die Ernährung stimmt, kann sich eine viel grössere Vielfalt an gesundmachenden (Milchsäure)-Bakterien für eine starke Darmflora ansiedeln! Denn im Darm – als sogenannte Darmflora – befindet sich 70-80% unseres Immunsystems. Hier das Wichtigste in Kürze und wie wir mit der Ernährung unsere Darmflora und somit das Immunsystem stärken können:

  • Ballaststoffreich essen --> Nahrung für die Darmbakterien
    • Gemüse, Kräuter, Salate, Früchte, Haferflocken, Leinsamen usw.
    • ca. 500 g pro Tag
  • Warm und gekocht essen, 1-2x täglich --> wärmt und ist leichter verdaulich als Rohkost und Kaltes. Suppen sind toll – z.B. eine Minestrone.
  • Viel trinken, mind. 2 Liter pro Tag! Flüssigkeit ist wichtiger denn je, am besten auch heisse Getränke, z.B. einen Kurkuma-Ingwer-Drink --> So halten wir die Schleimhäute feucht, damit sich krankmachende Keime erst gar nicht ansiedeln können. Und: Hitze mögen Viren bekanntlich nicht besonders!
  • Zucker, Alkohol, Weizen und Milch vermeiden, diese tun der Darmflora gar nicht gut, schwächen sie und fördern Entzündungen. Das wiederum macht uns anfälliger auf Viren, Bakterien und Parasiten.
  • Last but not least: Wer zuhause bleibt und weniger Bewegung hat als sonst, braucht höchstens 2-3 Mahlzeiten pro Tag! Dies nicht nur wegen des Gewichts ;-)... nein – zu oft und zuviel Essen oder auch ständiges Snacken von kleinen Mengen überlastet unser empfindliches Lymphsystem, dieses kann nicht mehr richtig arbeiten (entgiften) und die Schleimproduktion erhöht sich --> man wird anfälliger auf krankmachende Keime. 
    • Was passiert, wenn wir dauernd snacken: Jedes Mal wenn wir etwas essen wird Insulin ausgeschüttet, um die Glukose wieder in die Zellen zu schleusen. Und jedes Mal, wenn das passiert, wird die Fettverbrennung gebremst... und das wollen die meisten von uns nicht ;-)
Ich wünsche weiterhin gute Gesundheit, lueged eu guet. Hier geht's zum Beitrag über sinnvollen und gesunden Notvorrat

Der "Brusttee"

Fast vergessen ist es, dieses uralte Rezept gegen Husten und zur Schleimlösung. Und gerade jetzt so wertvoll! 

... eine Erinnerung an meine Lehrzeit in der Apotheke, als ich diese Mischung zur Winterzeit gefühlte tausend Mal gemischt habe. Sie riecht und schmeckt einfach wunderbar…

Brusttee / 100 g

  • 10 g Malvenblüten / Schleimlösung
  • 10 g Königskerzenblüten / Schleimlösung
  • 20 g Eibischblätter / Schleimlösung
  • 20 g Eibischwurzel / Schleimlösung
  • 10 g Thymian / gegen Husten
  • 25 g Süssholzwurzel /gegen Husten
  •    5g Anis, zerstossen /gegen Husten
Zur Befeuchtung und Stärkung der ganzen Schleimhaut kann die Mischung auch ohne Thymian, Süssholz und Anis verwendet werden. Besonders heilsam bei wiederkehrenden Schleimhaut-Themen wie:
  • Halsschmerzen, entzündlich
  • Mundschleimhaut-Entzündung
  • Reizdarm, Darmschleimhautentzündungen

Malve, Königskerze und Eibisch sind schleimhaltige Pflanzen und wirken darum schleimlösend. Die richtige Zubereitung ist aber entscheidend, damit der Schleim seine Wirkung entfalten kann:

Zubereitung

Pro Tasse 1 TL Brusttee mit kaltem Wasser ansetzen und ca. 1 Stunde stehen lassen. (So wird der Schleim entzogen, besser als mit heissem Wasser) Bei Entzündungen kalt trinken oder damit spülen, bei Erkältungen heiss aufgiessen und trinken.

… auch vorbeugend ist dieser Heilkräutertee wunderbar!

Die Mischung kann in Apotheken, die noch Heilkräuter führen, zusammengestellt werden.

Minestrone – die total unterschätzte Suppe

... unterschätzt, weil eigentlich alles in dieser Suppe enthalten ist, was man braucht um satt zu werden. Gemüse, Linsen oder Bohnen als Eiweissquelle und gute Fette in Form von Olivenöl! Hier kommen Sie zum Rezept. En Guete und bleiben Sie gesund und optimistisch.

Übriges stärkt die Farbe Gelb unser Immunsystem, stimmt uns optimistisch... hier geht es zu einem knallgelben Immun-Booster-Getränk, welches momentan sehr clever zusätzlich mit Thymian gemischt wird.

WIE SIEHT EIN SINNVOLLER WEIL GESUNDER NOTVORRAT AUS? (vegi-vegan)

Interessiert es Sie, wie man sich einen sinnvollen Notvorrat zulegt, ohne die Regale zu plündern und damit unweigerlich "foodwaste" zu fördern, weil man gar nie alles an Abgepacktem, Dosen, TK, Zucker, Teigwaren und Mehl essen wird, das einem als Vorrat angeboten wird! 

Besonders jetzt ist es wichtig, dass wir unser Immunsystem mit nährstoffreicher und gesunder Nahrung stärken. Folgende Grundnahrungsmittel/Lebensmittel machen darum Sinn – natürlich je nach Geschmack – für 2-3 Wochen vorrätig zu haben:

Kartoffeln, Wurzel/Knollengemüse, Tomaten und fermentiertes Gemüse im Glas, Orangen, Äpfel, Zitronensaft, Ingwer, div. Gemüse und Kräuter (einfrieren), Sprossen zum Selberziehen, Meersalz, Steinsalz, Sojasauce, Nüsse, Kerne, Samen, Nussmus, Oliven, Olivenöl, Kokosöl, Baumnussöl, Linsen, Kichererbsen, Linsenpasta, Tofu (einfrieren), Räuchertofu, Sojaschnetzel, Hartkäse, Eier (aber nicht für 3 Wochen!), Dörrbohnen, Dörrtomaten, Dörrpilze, Reis/Basmati, Polenta, Buchweizen, Haferflocken, Hirse, Marroni, Mehl + Trockenhefe (für 1x Pizza ), Honig, Agavendicksaft, Datteln, Dörrfrüchte, schwarze Schokolade, Kokosmilch, Hafermilch, Sojamilch... bestimmt haben Sie weitere Ideen...

Daraus zaubern wir dann Curries, Eintöpfe, Ofengemüse, Aufstriche, Suppen und Müesli! Das ist lecker, macht Freude und stärkt somit auch unser Immunsystem!

Foto: Ella Olsson/pexels.com

Golden Kurkuma-Ingwer-Drink

... ein Heissgetränk, wie man es an feucht-kalten Regen- oder Schneetagen gerne mag. Bei Halsweh oder einer kommenden Erkältung wirkt es Wunder!

Zutaten für 1 Tasse: Je 1 cm Ingwer und frische Kurkumawurzel, eine halbe Bio-Zitrone und je nachdem ein Teelöffel Honig oder Agavendicksaft.
Zubereitung: Wasser aufkochen, die Wurzeln mit einer ganz feinen Reibe in die Tasse reiben, Zitrone hineinpressen und süssen. Wer möchte, lässt die ausgepresste Zitrone für etwas Bitterstoffe gleich mit in der Tasse – herrlich!

Empfehlung: Möglichst warm in eine Decke eingewickelt geniessen :-)

Neue Energie fürs neue Jahr!

“Spazierengehen gibt uns neue Energie, dadurch entsteht Raum für optimistische Gedanken” — Magazin “flow” – N°4

Von Herzen wünsche ich ein gesundes und energievolles neues Jahr und bin gerne für dich und für Sie da!

Löwenzahn-Kaffee / Erfahrungsbericht

Was soll bitte schön an Löwenzahn kaffeeartig sein? Ja gut, die Bitterstoffe – aber sonst? Duft, Röstung, Farbe … ? In meiner Wahrnehmung ganz anders. Bis jetzt habe ich Löwenzahn nur als Kraut oder Wurzel gekannt und sie gezielt zur Leberstärkung, Entgiftung und Anregung der Verdauung eingesetzt.

Aber gut, das neue Produkt “Löwenzahnwurzelkaffee” machte mich neugierig, landete im Einkaufskorb und wurde eines nachmittags gebraut. 

Der Duft überrascht schon beim Öffnen der Dose – Röstaromen machen sich bemerkbar und die Wurzelstücke sind von einem dunklen Kaffeebraun. Beim Kochen riecht das Gebräu schon ziemlich nach Kaffee, ob man’s glaubt oder nicht. Und den ersten Schluck kann ich nur als Überraschung beschreiben!

Denn der Wurzelkaffe schmeckt nach einem leicht gerösteten Kaffee, nicht nach einem cremigen Espresso, eher immerhin nach Filterkaffee. Wobei ich einen solchen ja selten trinke, weil er mir nicht schmeckt. Ganz anders beim Löwenzahn-Kaffee: Bitter, kräftig und aromatisch kann er es durchaus mit einem Dinkelkaffee aufnehmen. Mir schmeckt er viel besser, weil der Geschmack so rein ist. Wow, was eine tolle Entdeckung!

Rezept: 1-2 TL geröstete Löwenzahnwurzel kräftig mit Wasser aufkochen, 3 Minuten ziehen lassen, abseihen und als Espresso oder mit geschäumter Hafer- oder Sojamilch geniessen!

Löwenzahnwurzel: Die Bitterstoffe regen die Leber, Verdauungssäfte und somit Entgiftung und Verdauung an. Ganz nebenbei machen Bitterstoffe wach, was ideal ist für Menschen, die ein Nachmittagstief haben: Wird er um 15/16 Uhr getrunken, gibt er nochmals kräftig Energie für den Rest des Tages, jedoch ohne aufzuregen, wie das bei Koffein der Fall sein kann. Wunderbar auch für koffeinfreie Tage oder als Vorbereitung aufs Kaffee-Fasten.

- August 2016 -



Kurkuma-Heissgetränk "golden milk" – vegan

Sonntags-Rezept: Diese vegane Kurkuma-”milch” wärmt deine Mitte, stärkt so die Verdauungsorgane und ist erst noch lecker!

Kurkuma-Heissgetränk “golden milk”, 2 Tassen

  • 2 Tassen Pflanzenmilch (Hafer-, Reis- oder Sojamilch)
  • 1 TL Kurkuma/Gelbwurz
  • 1 cm frischer Ingwer gerieben
  • ½ TL Zimt gemahlen
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer gemahlen
  • ½ TL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft (nur bei Sojamilch)
  • 1 TL Kokosöl kaltgepresst

Zubereitung

Kurkuma unter Erhitzen mit 1 EL Wasser zu einer cremigen Paste verrühren, mit den restlichen Zutaten mit einem Schwingbesen erhitzen und aufschäumen. Warm geniessen... einen schönen Sonntagnachmittag!

Ernährungsinfo_Kurkuma, ein Ingwergewächs, stärkt durch seine gelbe Farbe unsere Mitte – Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle. Der Inhaltsstoff Curcumin regt die Verdauung an, wirkt entgiftend und zellschützend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die wärmende Wirkung tut insbesondere in der kalten Jahreszeit gut, stärkt aber auch im Sommer das Immunsystem!

Neue Schulungsküche für «vegikochkurse.ch»

Ab September 2019 werden wir mit vegikochkurse.ch & vegankochkurse.ch in einer neuen Schulungsküche unsere Kurse durchführen. Die grosse Küche mit Kochinseln für 12-16 Teilnehmende befindet sich im Quartier Zürich-Wipkingen und liegt gut erreichbar in der Nähe des Bahnhofs und von Tram/Busstationen. Fotos mit Einblick in die Kursküche folgen ab Ende September.
Adresse: Nordstrasse 201 – 8037 Zürich

Randen-Carpaccio als Video

Yey – „unser“ Randen-Ziegenfrischkäse-Carpaccio hat es bis in mehrere Foodblogs geschafft. Für den Blog einer Kollegin (Petra von www.food-movement.ch) wurde sogar ein Kurzvideo gedreht. Das finden wir natürlich ganz cool! Im Kochkurs haben wir die Scheiben allerdings „carpaccioartig“ fein gehobelt. Doch schaut selbst wie einfach die Zubereitung und wie schön der Clip geworden ist. Vielen Dank an Petra und an Cathrin Michael (www.cathrinmichael.com)

smells are …

"Smells are our oldest memories … the wood that our forefathers made fires with, when they sheltered in caves … – it must have smelled just the same as firewood does today. We don’t know what they thought, but we know what their wood smelled like."

Italian shoes – by H. Mankell



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