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Wildkräutersuppe – reinigend im Frühjahr

Diese Suppe steckt voller Mineralstoffe, Chlorophyll (Blattgrün) und entschlackender Energie, denn sie wird aus frisch gesammelten Frühlings- und Wildkräutern zubereitet. Diese enthalten besonders im Frühjahr einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Calcium uvm. Mineralstoffe wirken in unserem Körper basisch und haben die Fähigkeit, Säuren zu neutralisieren. Der Effekt ist spürbar als Energieschub. Daher kann diese Suppe gerne öfters gegessen werden, ideal auch während eines Entlastungstages oder einer Frühjahrskur.

Zutaten für 4 Personen:

4 Handvoll Frühlings/Wildkräuter: Brennesselblätter, Bärlauch, Löwenzahnblätter, Giersch, Schnittmangold u.a., 3 Frühlingszwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Ghee oder Olivenöl, 1 Liter    Gemüsebouillon, 0.5 dl Rahm, etwas Muskatnuss, Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

2 EL essbare Blüten, ungespritzt: Gundermann, Veilchen, zerpflückte Huflattich- und Löwenzahnblüten, Ringelblumen, Gänseblümchen, Blüten von Schnittlauch, Rosmarin, Basilikum...

Zubereitung siehe Rezept --> 

Heute einen Entlastungstag einschalten!

Für alle, die nicht unbedingt fasten, aber dennoch etwas leichter essen möchten, ist ein Entlastungstag genau das Richtige. Es ist sozusagen ein Fastentag für Einsteiger und ein idealer Einstieg in eine Fastenwoche oder Frühlingskur.

Fast alles, was wir kurzzeitig weglassen, ist eine Entlastung für den Körper
  • Genussmittel wie Koffein, Nikotin, Alkohol und Zucker bzw. Süsses
  • Weizenprodukte und tierisches Eiweiss und Fett in Milchprodukten und Fleisch
  • Feste Nahrung
Wie streng wir einen (oder mehrere) Entlastungstag(e) gestalten ist individuell und soll gerade in dieser emotional eher anstrengenden Zeit mit viel Eigenliebe geschehen!
Fragen Sie sich z.B. was Sie ohne Widerstand weglassen können, ob der Tag ganz ohne feste Nahrung oder einfach mit sehr leichten Mahlzeiten sein soll. Möchten Sie erst einmal nur Kaffee-Fasten oder – falls Sie grad in Stimmung und energiegeladen sind – diesen Tag als Einstieg in eine 3-10 tägige Frühlingskur nutzen? Ganz egal, wofür Sie sich entscheiden, tun Sie es mit Freude am Verzicht und nicht weil Sie meinen, es müsse so sein. Dann vertragen wir solche Entlastungstage auch mental sehr gut.

Vorbereitung und Umsetzung eines angenehmen (nicht strengen) Entlastungstages in 10 Schritten
  1. Am Vortag eine einfache, pürierte Gemüsesuppe auf Basis einer Gemüsebouillon vorbereiten (p.P. und Tag ca. 1 Liter)
  2. Basenpulver und Mineralstoff-Komplex, Chlorella-Algentabl. oder Süssgräserpulver bereithalten
    • Mineralien und Blattgrün binden gelöste Säuren und Giftstoffe (die Kopfschmerzen auslösen können)
  3. Frisch gepresste Gemüse-Fruchtsäfte (mind. 2/3 Gemüseanteil) und Kräutertee einkaufen (z.B. Verveine, Schafgarbe, Fenchel, Erkältungstee...) oder den Entsafter >> wieder mal hervornehmen ;-)
  4. Am Vorabend nur Gemüsesuppe essen (nicht trinken), langsam und genussvoll (man darf satt sein, daher auch die pürierte Version, welche nicht zu dünn sein soll)
  5. Am Morgen als erstes einen warmen Kräutertee oder abgekochtes Wasser mit Zitronensaft trinken
    • bei Kopfschmerzen oder Unwohlsein bereits jetzt ein Basenwasser und Chlorella/Süssgräser zu sich nehmen!
  6. Sport oder Spaziergang machen
  7. Frisch gepressten Gemüse-Fruchtsaft langsam trinken, total ca. 5 dl/Tag
  8. Dazwischen warmen Tee, Wasser und Basenwasser trinken, total ca. 2 Liter/Tag
  9. Zum Mittag- und zum Abendessen Suppe essen, total ca. 1 Liter /Tag
  10. Vor dem Schlafengehen 1 kleines Glas Basenwasser (1 Messerspitze Pulver) oder  Mineralstoff-Komplex
Die viele Flüssigkeit (je nach Gewicht und Grösse der Person 3-5 Liter) und Mineralstoffe sind das Ah und Oh, damit der Tag gelingt. Es können gut 2-3 Entlastungstage gemacht werden. Danach ganz flüssig fasten oder momentan fast besser in eine Frühlingskur überwechseln, damit wieder Proteine und Fette hinzukommen.

2-3 Tage im Voraus —> empfehlenswert, weil es dann leichter ist
  • Kaffeekonsum reduzieren und langsam weglassen (Kaffee-Entzug mit Kopfschmerzen und Unwohlsein vorbeugen)
    • z.B. mit Matcha-Grüntee, Löwenzahn- oder Lupinenkaffee ersetzen
    • Mineralstoffe einnehmen!
  • Tierische Lebensmittel reduzieren, weglassen (mit pflanzlichem Eiweiss ersetzen)
  • Süsses und Brot reduzieren
Weitere Beiträge im Blog
Eine Wildkräutersuppe ist sehr mineralstoffreich >> 

Der Kurkuma-Ingwer-Drink sehr reinigend >>
Erfahrungsbericht Löwenzahnkaffee >>

Immunsystem stärken N° 1

Wo beginnen? Unser Immunsystem ist zwar von vielen Faktoren abhängig, die Ernährung ist jedoch immer die Basis. Wenn die Ernährung stimmt, kann sich eine viel grössere Vielfalt an gesundmachenden (Milchsäure)-Bakterien für eine starke Darmflora ansiedeln! Denn im Darm – als sogenannte Darmflora – befindet sich 70-80% unseres Immunsystems. Hier das Wichtigste in Kürze und wie wir mit der Ernährung unsere Darmflora und somit das Immunsystem stärken können:

  • Ballaststoffreich essen --> Nahrung für die Darmbakterien
    • Gemüse, Kräuter, Salate, Früchte, Haferflocken, Leinsamen usw.
    • ca. 500 g pro Tag
  • Warm und gekocht essen, 1-2x täglich --> wärmt und ist leichter verdaulich als Rohkost und Kaltes. Suppen sind toll – z.B. eine Minestrone.
  • Viel trinken, mind. 2 Liter pro Tag! Flüssigkeit ist wichtiger denn je, am besten auch heisse Getränke, z.B. einen Kurkuma-Ingwer-Drink --> So halten wir die Schleimhäute feucht, damit sich krankmachende Keime erst gar nicht ansiedeln können. Und: Hitze mögen Viren bekanntlich nicht besonders!
  • Zucker, Alkohol, Weizen und Milch vermeiden, diese tun der Darmflora gar nicht gut, schwächen sie und fördern Entzündungen. Das wiederum macht uns anfälliger auf Viren, Bakterien und Parasiten.
  • Last but not least: Wer zuhause bleibt und weniger Bewegung hat als sonst, braucht höchstens 2-3 Mahlzeiten pro Tag! Dies nicht nur wegen des Gewichts ;-)... nein – zu oft und zuviel Essen oder auch ständiges Snacken von kleinen Mengen überlastet unser empfindliches Lymphsystem, dieses kann nicht mehr richtig arbeiten (entgiften) und die Schleimproduktion erhöht sich --> man wird anfälliger auf krankmachende Keime. 
    • Was passiert, wenn wir dauernd snacken: Jedes Mal wenn wir etwas essen wird Insulin ausgeschüttet, um die Glukose wieder in die Zellen zu schleusen. Und jedes Mal, wenn das passiert, wird die Fettverbrennung gebremst... und das wollen die meisten von uns nicht ;-)
Ich wünsche weiterhin gute Gesundheit, lueged eu guet. Hier geht's zum Beitrag über sinnvollen und gesunden Notvorrat

Der "Brusttee"

Fast vergessen ist es, dieses uralte Rezept gegen Husten und zur Schleimlösung. Und gerade jetzt so wertvoll! 

... eine Erinnerung an meine Lehrzeit in der Apotheke, als ich diese Mischung zur Winterzeit gefühlte tausend Mal gemischt habe. Sie riecht und schmeckt einfach wunderbar…

Brusttee / 100 g

  • 10 g Malvenblüten / Schleimlösung
  • 10 g Königskerzenblüten / Schleimlösung
  • 20 g Eibischblätter / Schleimlösung
  • 20 g Eibischwurzel / Schleimlösung
  • 10 g Thymian / gegen Husten
  • 25 g Süssholzwurzel /gegen Husten
  •    5g Anis, zerstossen /gegen Husten
Zur Befeuchtung und Stärkung der ganzen Schleimhaut kann die Mischung auch ohne Thymian, Süssholz und Anis verwendet werden. Besonders heilsam bei wiederkehrenden Schleimhaut-Themen wie:
  • Halsschmerzen, entzündlich
  • Mundschleimhaut-Entzündung
  • Reizdarm, Darmschleimhautentzündungen

Malve, Königskerze und Eibisch sind schleimhaltige Pflanzen und wirken darum schleimlösend. Die richtige Zubereitung ist aber entscheidend, damit der Schleim seine Wirkung entfalten kann:

Zubereitung

Pro Tasse 1 TL Brusttee mit kaltem Wasser ansetzen und ca. 1 Stunde stehen lassen. (So wird der Schleim entzogen, besser als mit heissem Wasser) Bei Entzündungen kalt trinken oder damit spülen, bei Erkältungen heiss aufgiessen und trinken.

… auch vorbeugend ist dieser Heilkräutertee wunderbar!

Die Mischung kann in Apotheken, die noch Heilkräuter führen, zusammengestellt werden.

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